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Projekte

Natur- und Kulturlandschaft niederbayerische Donau

Niederaltaich
Die niederbayerische Donau mit dem Benediktinerkloster Niederaltaich vor der Gebirgskulisse des Bayerischen Waldes (Foto: Dieter Scherf, Osterhofen-Galgweis)

Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft „Der Bayerische Heimattag“ zur Aufnahme des Flussabschnittes von Regensburg bis Passau in die Liste des UNESCO-Welterbes als Natur- und Kulturerbe.

Die niederbayerische Donau zwischen der Welterbestadt Regensburg und der Stadt Passau ist ein Natur- und Kulturraum von globaler Bedeutung. Kein anderer Abschnitt dieses europäischen Stromes weist eine vergleichbare Verdichtung und Verzahnung von ökologischer Schutzwürdigkeit, jahrtausendelanger Siedlungs­kontinuität und kulturhistorischer Strahlkraft auf. Obwohl sie erst ein Fünftel ihrer rund 2500 km langen Fließstrecke zurückgelegt hat, nimmt die Donau hier bereits den außergewöhnlichen Charakter eines Tieflandstromes an. Gesäumt von naturnahen Auwäldern und landwirtschaftlich ertragreichen Böden ist sie seit jeher Vorzugsraum und Siedlungsachse für Mensch und Natur. Zwischen Straubing und Vilshofen befindet sich zudem auf 70 km Länge das letzte erhaltene Teilstück einer frei fließenden Donau mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Einschließlich des Isarmündungsgebiets besitzt dieser Abschnitt eine ökologische Qualität wie sie sonst in ganz Europa kaum noch zu finden ist. Für viele Vogel-, Fisch- und Muschelarten ist er letzter Rückzugsraum zur Arterhaltung.

Die niederbayerische Donauregion zählt zu den am frühesten besiedelten Gebieten Mitteleuropas. Die fruchtbare Landschaft des Gäubodens steht nachweislich seit rund 7500 Jahren in bäuerlicher Nutzung. In den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt bildete der Fluss von Regensburg abwärts die Nordgrenze des Römischen Weltreichs, den sogenannten „nassen Limes“, wie archäologische Funde an einstigen Kastellorten eindrucksvoll belegen. Spätestens seit der Antike schlägt an der niederbayerischen Donau der Puls einer Lebensader, die Mitteleuropa mit dem europäischen Südosten, den Okzident mit dem Orient verbindet. Von diesem Kraftfeld aus traten Handelswaren, Kulturgüter und Ideen ihren Weg stromabwärts an. Ab dem Frühmittelalter wurden, ausgehend von den Bischofssitzen Regensburg und Passau sowie von Klöstern wie Metten und Niederaltaich, der Bayerische Wald und der Böhmerwald besiedelt, Böhmen und Ungarn missioniert. Die Ausstrahlung der geistlichen Zentren beförderte dort über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche Entwicklung und bereicherte die religiöse, geistes- und kulturgeschichtliche Entfaltung. Ihre Bedeutung als Transport- und Verkehrsachse hat die Donau bis heute bewahrt.

In der behutsamen Wechselwirkung von Mensch und Natur bildete sich an der Donau zwischen Regensburg und Passau eine ebenso wertvolle wie einzigartige Natur- und Kulturlandschaft heraus. Die niederbayerische Donau besitzt damit eine herausragende universelle Bedeutung, die nach Überzeugung der Arbeitsgemeinschaft „Der Bayerische Heimattag“ eine Erhebung in den Rang eines UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbes (sogenannte mixed site) verdient.

Zugänge zur Geschichte

Konzept für eine neue Publikationsreihe

Das Ziel - ein handlicher, informativer und erschwinglicher Museumsführer

Das gesellschaftliche Interesse für Geschichte ist ungebrochen. Die Museen tragen mit ihren Angeboten mehr denn je zu historischer, politischer und kultureller Bildung bei. In der Öffentlichkeit wird dieser professionelle Beitrag der Museen als wichtige Institutionen der Geschichtskultur noch nicht im wünschenswerten Maße wahrgenommen. Eine neue Publikationsreihe will den Bekanntheitsgrad der Museen im deutschsprachigen Raum steigern helfen und ihre Mitwirkung an einem tragfähigen Geschichtsbewusstsein würdigen.

Die handliche und informative Publikation soll dem Besucher den Einstieg in die Ausstellung erleichtern und in ansprechender Weise zu historischem Lernen im Museum anregen. Als Führer für das gesamte Museum oder als Themenheft dient die Broschüre dem Besucher als Orientierung, um vor, während oder nach einem Ausstellungsbesuch aus der Fülle der Objekte gezielt die aussagekräftigsten Exponate auswählen zu können. Im Museumsführer sollen daher thematische Leitlinien und ergänzende Informationen unter didaktischen Gesichtspunkten angeboten werden. Der Museumbesuch so kann über die Ausstellung hinaus zu einem fassbaren und damit gewinnbringenden Erlebnis werden und soll durch vertiefte und zugleich exemplarisch ausgewählte Begegnungen mit musealen Gegenständen auch erleichtert werden. Ein solch besucherbezogener Ansatz hilft dem Laien, das Museum auch zufrieden zu verlassen, einen beschreibbaren Erkenntnisgewinn für sich zu verbuchen und Motivation für weitere Museumsbesuche zu erhalten.

Langfristiges Ziel ist es, eine Publikationsreihe zu etablieren, die bei den Museumsbesuchern bekannt ist und als selbstverständliches kostengünstiges Hilfsmittel für möglichst viele Museen in Deutschland, der Schweiz und Österreich verfügbar ist.

Sinnliche Wahrnehmung und visuelles Lernen verstehen die Herausgeber als integratives Konzept, das in der Publikationsreihe umgesetzt werden soll. Dazu bedarf es eines erfahrenen, zielgruppenorientierten Verlags sowie kompetenter Partner.

Der Wochenschau Verlag - eine der ersten Adressen für historische Bildung

Der 1949 gegründete Wochenschau Verlag gehört unter der Leitung von Bernward Debus zu einem der kreativsten und produktivsten Verlage für historische und politi- sche Bildung. Der Verlag ist in alle einschlägigen Bereiche bundesweit bestens vernetzt. Daraus ergeben sich nicht nur für die geplanten Publikationen gute Bedingungen, sondern auch für die beteiligten Museen kostenlose Werbechancen. Insbesondere lässt sich der regionale und überregionale Bildungsmarkt über Lehrer und andere Multiplikatoren gezielt erschließen und damit auch das einschlägige Besucherpotential für die Museen systematisch ausschöpfen. Dazu kommen erleichterte und auch finanziell günstigere Produktions- und Vertriebsbedingungen, die auch eine Abgabe der Broschüren zu moderaten Preisen ermöglichen.

Weitere Informationen: www.wochenschau-verlag

Kompetente Partner

Eine enge Zusammenarbeit mit der Initiative „Museen für Geschichte“ in verschiedenen Bereichen wird angestrebt. Als Partner werden sowohl hochrangige Museumsvertreter (Dr. Hans-Martin Hinz) als auch der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) (Dr. Peter Lautzas) und der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e. V. (Prof. Dr. Manfred Treml) einbezogen. Gute Verbindungen bestehen auch zu anderen wichtigen Institutionen, wie z.B. zum Deutschen Museumsbund (DMB), zu ICOM, zum Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) und zum Bundesverband Museumspädagogik (BVMP).

Publikation in Stichpunkten

Format
14,8 x 14,8 cm

Umfang
max. 144 Seiten, 4-farbig, ca. 1.300 Anschläge pro Seite

Auflage
2.000 Exemplare, Lieferung frei Haus,
Nachbestellungsmöglichkeiten mit Höchstrabatt

Optional: CD mit didaktischem Material
Je nach Bedarf des Museums kann dem Museumsführer eine CD mit didaktischen Materialien, fachlichen Texten, Bild- und Textbausteinen beigefügt werden (Angebot wird auf Nachfrage erstellt).

Inhaltliche Struktur
1. Titelei, Inhaltsverzeichnis
2. Einführung: Das Museum
  • Geschichte, einschließlich Sammlungsgeschichte
  • historische Anbindung an den Ort
  • Stadtplan
3. Historische Einordnung in die allgemeine Geschichte
4. Rundgang
  • Exemplarische Objekte im Museum („Leitobjekte“)
  • didaktische Erschließung eines exemplarischen Rundgangs durch Leitfragen
  • Querverweise auf andere Exponate oder vergleichbare Bestände in anderen Museen
  • historische Kontextualisierung
  • Hinweis auf alternative Rundgänge mit Leitfragen
5. Museumspädagogische Angebote
6. Serviceteil
  • Verweis auf andere Museen zum Thema
  • Literatur
  • Internetadressen
  • Gedenkstätten in der Nähe
Publikationstypen

Museumsheft

Dieser Typus, der vor allem für kleinere Häuser oder Spezialmuseen geeignet ist, bietet einen Zugang zum historischen Lernpotential des ganzen Museums und erschließt dazu besonders signifikante Objekte und Objektgruppen.

Themenheft

Dieser Hefttypus, der für größere Museen gedacht ist, widmet sich jeweils einem Schwerpunktthema, das als Teilbestand oder Abteilung in dem beteiligten Museum präsent ist. Bei der Auswahl lassen sich Kriterien ableiten sowohl aus Schullehrplänen und Bildungsrichtlinien als auch aus den Beständen des kulturellen Erbes. Zum Themenkomplex „Römer“ könnten beispielsweise bundesweit für 10 Museen Hefte publiziert werden, die von den einzelnen Museen und vom Wochenschau Verlag vertrieben und zugleich als didaktischer Gesamtband bundesweit angeboten werden. Ebenso sind für größere kulturgeschichtliche Museen mehrere Hefte denkbar (z. B. Kelten, Römer, Mittelalter, Reformation, Absolutismus, Vormärz, NS-Zeit etc.), die dann auch als Paket oder in anderen Verbundformen angeboten werden können. Möglich sind darüber hinaus auch kombinierte Angebote auf Landesebene oder in einzelnen Regionen, wenn sich dort eine entsprechende Kooperation als sinnvoll erweist.

Herstellung und Finanzierung

Die Texte werden in der Regel von Mitarbeitern der beteiligten Museen erstellt und gemeinsam mit den Herausgebern in das Gesamtkonzept eingepasst. Eine finanzielle Beteiligung der Museen wird erwartet und ist für das Projekt notwendig. Diese kann in verschiedenen Formen, z.B. auch über eine Abnahmegarantie einer gewissen Anzahl von Exemplaren, erfolgen. Ein abgestimmtes Angebot wird vom Verlag erstellt.

Herausgeberteam

Prof. Dr. Manfred Treml (federführend)
Vorsitzender des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V.
Dr. Hans-Martin Hinz
Deutsches Historisches Museum/ICOM
Dr. Peter Lautzas
Verband der Geschichtslehrer Deutschlands
Dr. Astrid Pellengahr
Stadtmuseum Kaufbeuren/Fachgruppe Geschichtsmuseen im DMB

Redaktionsbeirat

Dem geplanten Beirat sollen Vertreter aus Geschichtsmuseen, der Geschichtswissenschaft, der Museumspädagogik, der Familienverbände,
der Jugendbildung und der Medien angehören.

Autoren

Autoren, die das erforderliche Fach- und Objektwissen einbringen, werden den Herausgebern von den beteiligten Museen benannt. Sie erhalten nach der Zustimmung der Herausgeber vom Verlag einen Autorenvertrag, der die Einzelheiten zu Honorar, Terminierung etc. enthält. Für die zielgruppengerechte Produktion sind Herausgeber und Verlag verantwortlich, die sich von den Autoren, den Museumsmitarbeitern und vom Redaktionsbeirat beraten lassen.

Zielgruppen

Die bevorzugten Zielgruppen sind Familien, Kinder und Jugendliche, Schüler, Studenten und Lehrer. Daneben wird die Publikationsreihe aber auch das touristische Segment bedienen und von Nutzen bei Seniorenprogrammen sein.

Planungsschritte 2012/2013

Frühjahr/Sommer 2012: Vereinbarungen mit ersten Museen
Herbst 2012: Eingang erster Manuskripte
Winter 2013: Erscheinen von vier bis fünf Museumsführern

Ansprechpartner
Prof. Dr. Manfred Treml Austraße 18 83022 Rosenheim Tel. (privat): 08031/87675 oder 87681 Tel. (mobil): 0151/43103639 E-Mail: manfred.treml@onlinemv.de

Prof. Dr. Manfred Treml Austraße 18 83022 Rosenheim